Sandra Lüpkes trifft Lucia Bröker
Heute bin ich vor Ort, auf Juist, und treffe mit Lucia Bröker eine Frau, die sich nie den Wind aus den Segeln nehmen lässt. Seit sie 1997 das erste Mal auf Juist anlandete, hat sie viel erlebt, war Hoteldirektorin, Weddingplannerin, Ladenbesitzerin – immer volle Fahrt voraus.
Bis eine Krebsdiagnose sie dazu zwang, in ruhigere Gewässer zu wechseln. Ich spreche mit Lucia über weiße Tischdecken, den Unterschied zwischen Nörgeln und reklamieren und immer, immer, immer wieder über das Glück, durch die Dünen hindurch auf das Meer zuzulaufen. Der Weg ist bei Ebbe länger, bei Flut kürzer: Die Gezeiten prägen das Leben auf der Insel und so viele Gleichungen erscheinen, wenn wir unser Leben mit den Gezeiten führen und den Blick ins Innere wagen.
Höre die Episode:
Die SandBankLiebe von Juist in der Nordsee
Die Schriftstellerin Sandra Lüpkes trifft Menschen, denen es so geht wir ihr: „Juist hat meinem Leben eine neue Richtung gegeben“. Ein Podcast über die Liebe zum Meer, der Insel Juist und wegweisenden Momenten.
In der dritten Episode kehrt Sandra nach Juist zurück:
„Heute bin ich vor Ort, auf Juist, und treffe mit Lucia Bröker eine Frau, die sich nie den Wind aus den Segeln nehmen lässt. Seit sie 1997 das erste Mal auf Juist anlandete, hat sie viel erlebt, war Hoteldirektorin, Weddingplannerin, Ladenbesitzerin – immer volle Fahrt voraus. Bis eine Krebsdiagnose sie dazu zwang, in ruhigere Gewässer zu wechseln. Ich spreche mit Lucia über weiße Tischdecken, den Unterschied zwischen Nörgeln und reklamieren und immer, immer, immer wieder über das Glück, durch die Dünen hindurch auf das Meer zuzulaufen.“
Viel Spaß bei deiner SandBankLiebe
Alle Episoden: https://www.sandbankliebe.de
Moderatorin: Sandra Lüpkes
Fotografien: Julia Findeisen
Sprecher: Jürgen Kehrer, Berlin
Musik: Brunke













Super toller feinfühliger Podcast
Mein 2. zu Hause. Meine Insel der absoluten Erholung.
Juist ist für mich Sehnsucht, wenn ich nicht dort bin. Juist ist Ruhe, Frieden und Gelassenheit.
Seit vielen Jahren fahre ich jedes Jahr nach Juist und genieße das Meer, die gute Luft, die Natur und die Menschen die ich kennenlernen konnte und schätze.
Juist ist meine Tankstelle…seit über 20 Jahren…für Körper und Geist !
Die stürmische See, oder der bei Frost glitzernde Strand, immer im Februar zieht es uns auf die Insel.
Die erste Woche als Rentnerin habe ich ganz bewusst, ganz allein auf Juist verbracht um zu spüren, dass ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
Juist – meine Tankstelle…
Wunderbar!
Solch ein klare, herrlicher Podcast.
Ich habe 2017 ein Jahr auf Juist gelebt und im Kindergarten Schwalbennest gearbeitet, und kann die Gedanken und Erlebnisse von Lucia sehr gut nachempfinden.
Ich denke sehr gerne an die Zeit zurück besonders an Uda Haars, die mich als Freundin aufgenommen hat. Elisabeth Tobaben, Stephan Reiss und viele weitere gehen wir dieses Jahr bereichert haben.
Vielen Dank für dieses wunderbare Gespräch.
Danke für feine, humorvolle wie bedächtige Gedanken und Sinnes-Eindrücke, die Erinnerungen an diese besondere Insel wecken und ….. Lust auf Wiederkehr… ❤️🪽
Wenn ich an Juist denke, möchte ich meine Koffer packen und auf der Fähre stehen. Wenn ich dann von der Fähre gehe und Juister Boden unter den Füssen habe, geht mein Herz auf.
Juist ist seit 42 Jahren unser Paradies, wenn auch nur für zwei Wochen im Jahr.
Mittlerweile haben wir unsere Kinder und Enkelkinder infiziert.
Jetzt Familientradition!!!
Juist – forever!!
einfach immer schön zum Seele baumeln lassen.
Juist ist meine Insel zum Kraft tanken, zum wiederheilwerden, mein Rückzugsort. Strandspaziergänge und Sonnenuntergänge sind das schönste dabei, alles mit mir allein.
Wilde Zeit mit 19. Erste Liebe . Viel Arbeit. Lang ist es her
Seit 75 Jahren ist Juist zu meiner zweiten Heimat geworden. Jetzt werde ich in zwei Monaten 80 Jahre alt und habe auch wie immer meine Tochter mit Familie im Juli 2025 begleitet. Nur durch den dicken Sand laufe ich nicht mehr so flott wie früher. Aber JUIST muss unbedingt sein. Hoffentlich noch oft und lange!
Juist, die Zauberinsel.
2003 war ich das erste Mal auf diesem wunderbaren besonderen Eiland. Und danach immer wieder, fast jedes Jahr.
Nach 12 Stunden Fahrt mit dem Zug und der Fähre hatte ich es endlich geschafft. Mit einem Flattern im Herzen und lächelnden frohen Augen, begannen meine selbst gestalteten Urlaubstage.
Vertraut war mir immer wieder Alles, die Nordsee, der Wind , der Sand und die herzlichen Menschen. Mit Sonne im Rücken ging ich zufrieden und glücklich am Abend in mein hübsches kleines wohliges Zummer in einer Pension.
Jetzt erinnern mich die Fotos von damals an die besondere Zeit.
Juist war einige Jahre meine Wahlheimat – der Ort, an dem ich mir vorstellen konnte, alt zu werden.
Angefangen hat alles 2016 in der Jugendherberge, später führte mich mein Weg in den Einzelhandel. 2018 konnte ich mir dort meinen größten Traum erfüllen: Mein eigenes Ladenlokal „Passt zu dir“ mit italienischer Damenmode, im ehemaligen Sanddornstübchen. Es war mehr als nur ein Geschäft – es war mein Herzprojekt.
Doch mit der Corona-Zeit kam der Bruch. Die wirtschaftlichen Folgen haben meinen Traum zerstört und mir die Grundlage genommen, auf Juist bleiben zu können.
Schweren Herzens musste ich meine Wahlheimat & meine Freunde auf dem Töwerland verlassen.
Heute bleibt Juist für mich ein Sehnsuchtsort – voller kostbarer Erinnerungen und der Dankbarkeit für die Jahre, in denen ich dort leben und meinen Traum verwirklichen durfte.
Juist ist mein Traum. gemeinsam mit meinem Mann habe ich viele gute Erinnerungen an Strand, Meer, und ganz lange Wanderungen von einem Ende zum anderen. herrlich! wir waren so gerne dort.jetzt bin ich alleine. mein Mann starb nach fast 60 Jahren Ehe. ich komme wieder nach Juist.
seit 25 Jahren fahre ich mit meiner liebsten Freundin aus Nordhorn nach Juist.
Obwohl die Reise stets anstrengend ist von Bern in der Schweiz nach Norddeich Mole , geht ein Jauchzer von Herzen, wenn ich das Schiff nach Juist besteige.
Juist schenkt mir Ruhe, Erholung und Freiheit.
Werde im nächsten Monat 81 Jahre,wenn ich im Fernsehen Berichte über Juist sehe,habe ich Tränen in den Augen.
Hier meine Juist Chronik:
Mai 1961 Segelfluglehrgang auf Flugplatz
Herbst 1961 für ein paar Tage auf dem Flugplatz
Sept.1962 nach Abschluß einer Lehre für 14 Tage auf dem Flugplatz
ab April1964 bis Sept.1965 Angestellter auf dem Flugplatz (mußte leider wegen einem Vertrag mit meiner damaligen Lehrfirma die Insel wieder verlassen)
in 1965 meine erste Frau auf dem Flugplatz kennen gelernt
von da an bis 1971 immer mit Familie drei Wochen auf dem Flugplatz
bis 2013 nur für ein paar Tage auf der Insel,ab da an jedes Jahr für einen Kurzurlaub auf der Insel,bis 2023 auch immer meinen alten Chef besucht,leider ist er im Jahr 2024 mit fast 100 Jahren verstorben.
Komme immer mit meinem Fahrrad auf die Insel,kann sehr schlecht laufen,fahre jeden Tag die Strandstraße rauf um das Meer zu sehen,jeden Tag zur Bill (Sven ist der Sohn meines ehemaligen Flugplatzkollegen),jeden Tag zum Flugplatz.
Immer wenn ich auf der Fähre bin und sehe die Umrisse des Töwerlandes,muß ich den Kopf senken damit die Umstehenden nicht meine Tränen sehen