Juist von „A“ bis „Z“
Das Juist-Alphabet
Von „A“ wie Anreise bis „Z“ wie Zuhause: Wichtige Informationen zu Juist.
Juist ist so vieles, so zum Beispiel 17 km lang, ca. 500 m breit, autofrei, 80 % Nationalpark, ca. 2.000 Jahre alt (geologisch).
Anreise auf die schönste Sandbank der Welt:
Das weißt du bestimmt bereits: Juist ist eine gezeitenabhängige Insel. Das heißt: Der Wasserstand in den natürlichen Prielen im Wattenmeer und im Juister Hafen ist nur bei ausreichend hohem Wasserstand (meist so ca. 2 Stunden vor bis 2 Stunden nach Hochwasser) so hoch, dass die große Inselfähre dort durchkommt. Daher fährt die Fähre meist nur einmal am Tag von Norddeich nach Juist und umgekehrt. Die Anreise mit der Inselfähre dauert ca. 90 Minuten ab Norddeich-Mole. Weil die Gezeiten nicht genau einem 24-Stunden-Rhythmus folgen, verschiebt sich der Zeitpunkt des Hochwassers von Tag zu Tag, sodass sich auch entsprechend der Zeitpunkt der Abfahrt der Inselfähre verändert. Seit einigen Jahren gibt es zudem die Schnellschiffe, die flexibler rund um den Hochwasserzeitpunkt fahren können, aber auch sie sind nicht dazu in der Lage, bei absolutem Niedrigwasser zu fahren. Alternativ ist die Anreise mit dem Flugzeug auf die Insel möglich.
Alle Informationen zur Anreise findest du auf juist.de:



Nationalpark und Lebensraum:
Juist liegt mitten im Nationalpark und Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer, einem ganz besonderen Lebensraum: Damit geht eine Verantwortung für diese wunderbare Insel einher.
Im Nationalpark gibt es drei Schutzzonen:
- Die Ruhezone (Schutzzone I) umfasst den empfindlichsten Teil des Nationalparks. Hier gelten die strengsten Schutzbestimmungen für Tiere und Pflanzen. Diese Gebiete dürfen ganzjährig nur auf zugelassenen Wegen betreten werden. Hierzu gehören, grob gesagt, Kalfamer, Salzwiesen, Bill und Hammersee mit Wäldchen.
- Die Zwischenzone (Schutzzone II) erlaubt das Betreten nur zu bestimmten Zeiten unter Einhaltung verschiedener Regeln. Hierzu gehören in etwa die Region um den Flugplatz sowie die Gebiete rund um die Deiche.
- Die Erholungszone (Schutzzone III) dient dem Kur- und Tourismusbetrieb. Auch hier gilt es, sich respektvoll und achtsam zu verhalten und z.B. nur offizielle Wege zu nutzen. Hierzu gehört, grob gesagt, der Hauptbadestrand vom Loog bis zur Wilhelmshöhe.
Entsprechend gelten auch andere Regeln, zum Beispiel Drachen nur in markierten Zonen steigen zu lassen, Drohnen nicht zu nutzen, Kitesurfen nur am Kite-Surf-Strand.
Wichtig ist immer, bitte die Dünen und Deiche nur auf den offiziellen Wegen zu betreten. Warum? Dünen und Deiche schützen die Insel vor Wind und Wasser. Werden empfindliche Pflanzen zertreten oder Sandbereiche immer wieder betreten, können diese Schutzstrukturen geschwächt werden. Deshalb bitte nur die ausgewiesenen Wege nutzen.
Mehr Informationen zum Nationalpark findest du auf juist.de:



Autofreiheit heißt Fahrradfahren:
Hier gibt’s keine Autos, also sind wir hier gerne und viel mit dem Fahrrad unterwegs. Super Sache! Da es aber vor allem im Sommer auf den Straßen etwas voller werden kann, müssen wir aufeinander achten.
Für deine eigene Sicherheitund die aller anderen im Straßenverkehr bitten wir dich, aufein paar Dinge zu achten:
- Es gilt rechts vor links
- Egal, ob per Pedes, mit dem Fahrrad oder sonst wie: Bitte achte auf die anderen Menschen. Im Zweifel hilft bremsen.
- Bitte fahrt nur nebeneinander, wenn ausreichend Platzvorhanden ist und kein Gegenverkehr in Sicht ist.
- Parke dein Fahrrad auf den eingezeichneten Parkplätzen ohne andere zu beeinträchtigen. Vermeide es, Lieferwege und abgesenkte Bordsteine zu versperren.
- Die Strandpromenade ist ,,fahrradfreies“ Land: Hier darfst du weder fahren noch parken. Die Strandpromenade ist ein wichtiger Rettungsweg und jedes Fahrrad verlängert die Einsatzzeit im Falle eines Falles.
- Wenn du (oder ein Kind, das du kennst) nicht so toll im Fahrradfahren bist, kannst du das hier auf der Insel super üben und trainieren. Aber bitte auf wenig befahrenen Wegen und nicht mitten im Ort.
- Bitte bremse nicht ohne Grund total abrupt und bitte stelle auch keine Kreuzungen zu.
Entdecke Juist auf dem Fahrrad:



Vier Pfoten auf Juist:
Willkommen auf dem Töwerland, Mensch und Hund! Wir freuen uns, dass du da bist. Um dir und deinem Vierbeiner ein tolles Erlebnis zu bescheren, bitten wir dich, die Hundekotbeutelspender zu nutzen und die Hinterlassenschaften deines Hundes in einem der vielen öffentlichen Mülleimer zu entsorgen.
Aufgrund des Küstenschutzes ist das Betreten der Dünen und der Deiche nur auf den offiziellen Wegen erlaubt, was auch für den Hund gilt. Bitte halte dich an die Leinenpflicht, die im Grunde immer gilt, außer in der absoluten Nebensaison vom 16.11. bis 19.12. und vom 16.01. bis 28./29.02. eines jeden Jahres.
Am Strand müssen Hunde immer angeleint sein. Apropos Strand: Auf Juist gibt es zwei Hundestrände, die auch ausgeschildert sind. Und einen Hundeauslaufplatz mit Agility-Geräten haben wir im Ostdorf, am Ende des Dorfes. Auch Hunde können in Dünen, Salzwiesen und Brutbereichen Tiere aufscheuchen oder Pflanzen beschädigen. Auch deshalb gilt hier die Leinenpflicht.
Alle Regeln und Annehmlichkeiten für deinen Urlaub mit Hund an der Nordsee findest du auf juist.de:




