Innere Uhr

Innere Uhr

Dein 30. Impuls

Dein Impuls:

Gestern hast du Stille kurz berührt und wieder losgelassen. Heute erwartet dich eine kleine Körperübung, mit der du wieder auf deine innere Uhr hören kannst.

Auf Juist heißt es: kaum Termine, wenig Stress. Die innere Uhr darf den Takt angeben. Nicht die Rush Hour.

Das heißt nicht, dass alles leicht ist. Es heißt nur: Du darfst dich öfter fragen, was wirklich dran ist. Nicht was am lautesten ruft.

Heute gehen wir in den Körper und fragen nach Zeit. Nicht nach Kalenderzeit. Nach Körperzeit.

Erstens: Spür kurz in deinen Bauch. Ist da Hunger? Oder nur Gewohnheit?

Zweitens: Spür in deine Augen. Brauchen sie eine Pause? Oder noch einen Blick?

Drittens: Spür in deine Schultern. Sind sie oben? Dann lass sie einen Zentimeter sinken. Als kleine Antwort an deinen Körper.

Das ist die Übung: drei Körperfragen. Und drei kleine Antworten. Nicht mehr.

Du musst heute nicht perfekt im Rhythmus sein. Aber du kannst einmal am Tag fragen: „Was braucht meine innere Uhr jetzt“?

Und dann gib ihr eine kleine Antwort. Vielleicht ein Glas Wasser. Vielleicht zwei Minuten ohne Bildschirm. Vielleicht ein Nein, das dich schützt. Es muss nicht groß sein. Nur echt.

Gut, dass du heute Körperzeit ernst genommen hast. Morgen gehen wir in eine große Bewegung, die viele trägt.

Das waren deine Meerblicke von Juist für heute. Schön, dass du da bist.

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