
Innerer Motor
Dein Impuls:
Gestern hast du dir einen flacheren Weg erlaubt, statt zu klettern. Heute starten wir deinen Motor!
Auf Juist sind E-Roller und andere motorbetriebene Gefährte, die von selbst fahren, nicht erlaubt. Das wirkt streng. Und es schafft etwas: weniger Lärm, weniger Drängen.
Vielleicht ist das keine Verbots-Geschichte. Vielleicht ist es eine Einladung: Der eigene Körper darf den Takt angeben. Und das Außen muss nicht ständig „an“ sein.
Heute schreiben wir über deinen „inneren Motor“. Nicht technisch. Ganz menschlich.
Erstens: Schreib den Satz: „Mein innerer Motor springt an, wenn…“
Zweitens: Ergänze ihn drei Mal. „… ich mich rechtfertigen will“. „… ich zu spät bin“. „… ich Angst habe, etwas zu verpassen“. Deine Gründe sind deine.
Drittens: Schreib darunter: „Heute darf ich ihn manchmal ausmachen, indem…“ Und ergänze drei einfache Dinge. „… ich langsamer atme“. „… ich nein sage“. „… ich mich hinsetze“.
Lies es einmal. Und wähl einen Satz aus, den du heute wirklich tun kannst. Nur einen.
Und dann tu ihn einmal. Nicht als Beweis. Als Experiment. Vielleicht jetzt gleich: Ein Ausatmen länger. Und die Schultern einen Zentimeter tiefer.
Gut, dass du heute deinen inneren Motor erkannt hast, ohne ihn zu beschimpfen. Morgen bewegen wir uns mit eigener Kraft, Schritt für Schritt.
Das waren deine Meerblicke von Juist für heute. Schön, dass du da bist.
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