Feiner Strand-Sand

Feiner Strand-Sand

Dein 21. Impuls

Dein Impuls:

Gestern hast du gespürt, dass ein Echo bleiben kann, auch ohne Berührung.

Blicken wir heute auf Juist. Die Insel hat einen langen, feinen Sandstrand. Sand ist klein. Und doch verändert er alles, was du berührst.

Manchmal ist es im Inneren ähnlich. Ein kleines Wort bleibt hängen. Ein Blick. Ein Geräusch. Und plötzlich ist der ganze Tag „sandig“. Nicht schlimm. Nur spürbar.

Heute gehen wir in den Körper, mit diesem Bild. Ganz sanft. Drei Schritte.

Erstens: Reib deine Handflächen langsam aneinander. Nicht schnell. So, als würdest du feinen Sand zwischen ihnen spüren.

Zweitens: Öffne die Hände. Spür die Haut. Vielleicht warm. Vielleicht trocken. Vielleicht kribbelnd.

Drittens: Schüttle die Hände einmal aus. Als würdest du Sand abstreifen, der nicht bleiben muss. Dann leg die Hände locker in den Schoß.

Spür nach, was sich verändert hat. Nicht groß. Nur eine Nuance.

Wenn heute etwas an dir „klebt“, muss es nicht festkleben. Manches darf einfach abrieseln. Ohne Erklärung. Ohne Kampf.

Wenn du magst, mach noch einen Mini-Schritt. Atme ein. Und beim Ausatmen stell dir vor, der Sand fällt einfach runter. Nicht, weil du ihn wegdrückst. Sondern weil Schwerkraft hilft.

Bleib zwei Atemzüge dabei. Und dann geh weiter, wie du bist.

Gut, dass du heute mit kleinen Bewegungen etwas gelöst hast. Morgen setzen wir uns in einen Gedanken, der wie Schutz um dich herumsteht.

Das waren deine Meerblicke von Juist für heute. Schön, dass du da bist.

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