Nationalpark seit 1986

Nationalpark seit 1986

Dein 17. Impuls

Dein Impuls:

Gestern hast du behutsam geübt, mit einem Schritt zurück. Im Mittelpunkt stand das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Lass uns heute nochmal dabei bleiben.

Das Wattenmeer ist seit 1986 auch ein Nationalpark. Ein Schutzraum. Nicht damit alles „nett“ bleibt. Sondern damit Leben sein darf, wie es ist.

Manchmal denke ich: Genau so darf ein Mensch auch sein. Nicht „nett“ um jeden Preis. Sondern lebendig. Mit Grenzen. Mit Pausen.

Heute nutzen wir das als Imagination. Ein innerer Nationalpark. Für dich.

Erstens: Stell dir einen Ort in dir vor, der Ruhe braucht. Nicht dramatisch. Vielleicht müde. Vielleicht gereizt. Vielleicht leer.

Zweitens: Stell dir ein einfaches Schild davor vor. Nur ein Wort. „Ruhe“. Oder: „Schutz“. Oder: „Bitte langsam“.

Drittens: Stell dir vor, du gehst an diesem Ort vorbei. Du musst nicht hinein. Du musst ihn nicht reparieren. Du lässt ihn in Frieden.

Bleib einen Moment bei dieser Idee. Nicht alles in dir ist eine Aufgabe. Manches ist ein Gebiet, das atmen will.

Wenn du magst, stell dir vor, du legst einen kleinen Zaun darum. Nicht um dich einzusperren. Nur damit nicht alles hineinläuft. Ein Zaun aus einem Satz: „Heute nicht“.

Wenn heute jemand etwas von dir will, kannst du innerlich kurz aufs Schild schauen. Und dann entscheidest du. Sanft. Klar.

Gut, dass du heute Schutzräume in dir anerkannt hast. Morgen begegnen wir einer Zone, die besonders still sein soll.

Das waren deine Meerblicke von Juist für heute. Schön, dass du da bist.

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