Hufklappern

Hufklappern

Dein 3. Impuls

Dein Impuls:

Gestern hast du ein Kommen und Gehen gehört, ohne es zu halten.

Auf Juist tragen Pferde vieles. Und ihr Klang trägt auch etwas: Rhythmus. Hufe, die aufsetzen. Hufe, die weiterziehen. Ein Takt, der nicht erklären will.

Vielleicht kennst du so einen Takt aus deinem Tag. Etwas, das dich durchträgt. Ohne große Worte. Nur Schritt. Und noch ein Schritt.

Heute gehen wir in den Körper. Ganz schlicht. Drei Schritte.

Erstens: Stell dich hin, wenn du kannst. Oder setz dich und spür beide Füße am Boden. Such nicht das „richtige" Gefühl. Nur Kontakt.

Zweitens: Verlager dein Gewicht langsam nach rechts. Dann nach links. Ganz wenig. Wie zwei Hufe, die abwechselnd landen.

Drittens: Geh drei Schritte. Langsam. Spür: Ferse. Sohle. Zehen. Mach dann eine Pause. Spür das Nachklingen in den Beinen.

Wenn du magst, wiederhol das einmal. Nicht als Training. Als Zuhören im Inneren.

Und wenn du nicht gehen kannst, ist das okay. Dann geh innerlich. Drei Atemzüge lang. Als würde der Körper sagen: Ich bin noch da.

Vielleicht merkst du: Dein Körper kann tragen, ohne zu pressen. Und du darfst dich tragen lassen, von einem kleinen Takt.

Gut, dass du heute im Körper angekommen bist. Morgen nehmen wir wahr, wie Gedanken kurz „klingeln" können.

Das waren deine Meerblicke von Juist für heute. Schön, dass du da bist.

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